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Rechtsanwaltskanzlei Leonhard - Nowotny / Deidesheim - Lambrecht
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Rechtsanwalts-Kanzlei Leonhard und Nowotny, Deidesheim und Lambrecht

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Aktuell
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Aktuelle Urteile aus der Rechtsprechung

Kündigungsrecht des Vermieters bei unzureichender Heizung des Mieters
29.01.2018 18:31 (506 x gelesen)

Vermieter darf kündigen, wenn sein Mieter nicht genügend heizt

Nach einer Entscheidung des Landgerichts Hagen (Urteil vom 19.12.2007, Az. 10 S 163/07) steht dem Vermieter ein Recht zur Kündigung zu, wenn der Mieter trotz Abmahnung eine ausreichende Beheizung der Mieträume unterlässt. Das Landgericht Hagen hat die Kündigung für zulässig erklärt, obwohl im konkreten Fall ein Schaden noch gar nicht eingetreten war. Ein Mieter sollte daher darauf achten, dass die Wohnung nicht auskühlt. Tipps für Vermieter und Mieter unter "Mehr Infos"



Tipp für den Mieter: Sie haben immer die Pflicht, die Wohnung ordnungsgemäß zu beheizen, auch wenn sich dazu im Mietvertrag oder in der Hausordnung keine Ausführungen finden. Wenn Sie diese Pflicht verletzen, riskieren Sie eine fristlose Kündigung. In der Wohnung können sich auch gesundheitsgefährdende Schimmelpilze bilden. In diesem Fall werden Sie dann schadensersatzpflichtig. Neben dem ordnungsgemäßen Beheizen der Mieträume verlangt die Rechtsprechung auch ein mehrmaliges Durchlüften (Stoßlüften) am Tag. Das Ankippen von Fenstern reicht hierzu nicht aus. Auch wird ein Anstellen größerer Möbelstücke ohne ausreichenden Abstand an eine Außenwand als Verschulden des Mieters für sodann entstandene Feuchtigkeits- und Schimmelschäden angesehen.

Tipp für den Vermieter: Vor einer Kündigung wegen Verletzung der Pflicht zur Beheizung der Mieträume ist in jedem Fall eine (mehrmalige) Abmahnung des Mieters erforderlich. Es ist äußerst zweckmäßig, im Mietvertrag bzw. in der Hausordnung eine genaue Regelung zur Beheizung und Lüftung der Wohnung aufzunehmen.


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