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Rechtsanwaltskanzlei Leonhard - Nowotny / Deidesheim - Lambrecht
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Rechtsanwalts-Kanzlei Leonhard und Nowotny, Deidesheim und Lambrecht

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Fax 06326 / 980171

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Tel.06325 / 1280
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Aktuell
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Aktuelle Urteile aus der Rechtsprechung

Bestimmen Sie den Unterhalt schon nach der neuen Düsseldorfer Tabelle 2018 ?
05.02.2018 17:07 (440 x gelesen)

Hier finden Sie eine Kurzanleitung, wie grundsätzlich der Unterhaltsanspruch des Ehegatten und der Kinder ermittelt wird und welche Daten hierfür regelmäßig erforderlich sind:

Schritt 1

Sie müssen das Nettoeinkommen der Beteiligten ermitteln, um die Unterhaltsansprüche berechnen zu können. Vom Bruttoeinkommen können abgesetzt werden:

  • Steuern
  • Pflichtversicherungsbeiträge
  • Vorsorgeaufwendungen etc.

Um zu wissen, in welcher Höhe die Abzüge vorgenommen werden können, müssen Sie diese Werte kennen:

  • Lohn- und Einkommensteuertabelle
  • die aktuellen sozialversicherungsrechtlichen Werte
  • die Beitragsbemessungsgrenze
  • Krankenversicherungssätze
  • diverse Freibeträge und Pauschalen 


Schritt 2 

Nun berechnen Sie den Unterhalt. Zunächst betrachten Sie den Hauptverdiener. Hier sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen:

  • Wie hoch ist der Erwerbstätigenbonus?
  • Welcher Berufsaufwand kann geltend gemacht werden?
  • Welche Vorsorgeaufwendungen sind anzurechnen?
  • In welcher Höhe können Fahrtkosten abgezogen werden?
  • Besteht ein Wohnvorteil?
  • Können darauf entfallene Schulden abgesetzt werden?
  • Wie hoch ist der Splittingvorteil?

Nach dem Hauptverdiener sind eventuelle weitere Verdiener entsprechend zu berücksichtigen

Schritt 3 

Sie wollen den Kindesunterhalt ausrechnen. Sie müssen wissen

  • Wer ist barunterhaltspflichtig?
  • Müssen u.U. mehrere Pflichtige zahlen?
  • Wie wirkt sich eigenes Einkommen der Kinder aus?
  • Wie hoch ist jeweils das Kindergeld?
  • In welcher Höhe wird Kindergeld angerechnet?

Ist das anrechenbare Einkommen des Unterhaltspflichtigen ermittelt, bestimmt sich der Kindesunterhalt grundsätzlich nach der Düsseldorfer Tabelle, deren aktuelle Fassung 2018 unter "Aktuelles" auf unserer Homepage finden.

Schritt 4

Nun kommen Sie zum Ergebnis. Liegt ein Mangelfall vor, das heißt , wenn der Tabellenunterhalt höher ist als das zur Verfügung stehende anrechenbare Einkommen des Pflichtigen wird es erst richtig kompliziert. Hier sind diverse Faktoren zu berücksichtigen. Es müssen verschiedene Varianten durchgerechnet werden, die ohne anwaltliche Hilfe nicht vorgenommen werden können.

Bitte kontaktieren Sie uns in einem solchen Fall. Wir können die für Sie günstigste Alternative wählen.


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